Und danach?

Im Gegensatz zum Kinderarzt wird Dir Dein Rheumatologe wahrscheinlich keinen festen Zeitpunkt für einen neuen Termin vorgeben. Trotzdem sind zwei Sachen wichtig:

 

 

Regelmäßige Kontrolle

 

Nur weil Du jetzt in der Erwachenenmedizin betreut wirst, hat sich die Tatsache, dass Du eine chronische Erkrankung hast nicht geändert. Und diese braucht Kontrollen. Vernachlässige die regelmäßigen Blut – und Urinkontrollen, auch wenn Dich keiner mehr ständig daran erinnert, nicht! Denn gerade etwas zu tun, zu dem man nicht ständig gedrängt wird, zeigt Deine in der Transition erworbene Selbstständigkeit und in gewisser Weise auch den „Grad des Erwachsenseins“. Wir wollen hier nicht das Fass mit der Frage aufmachen, ob es Leute gibt, die nie erwachsen werden. Darüber kannst Du Dir ja vielleicht selbst irgendwann einmal Gedanken machen.


 

Erkenne Zeichen und handle!

 

Fakt ist, niemand hat Lust krank zu sein. Aber wenn sich Vorboten eines Schubes melden, handle sofort. Niemand – und vor allem nicht Du selbst – hat etwas davon, wenn Du die Anzeichen erst einmal ignorierst und versuchst irgendwie weiterzumachen.

 

Denk immer daran, dass Du mit Deinem Körper noch ein paar Jährchen leben willst und dass einmal durch Entzündungen hervorgerufene Schäden zum Beispiel am Knochen irreversibel sind.